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Chef-Ausbilderin feierte Jubiläum

1997 übernahmen die Brüggemeiers den Lebensmittelmarkt in Wachtendonk. „Die Aufregung war groß. Niemand wusste, wie es hier weitergehen würde“, erinnert sich Waltraud Mühlen an den Tag, an dem sie Burkhard Brüggemeier kennenlernte... und diesen gleich mit zahlreichen Fragen eindeckte. „Ich habe ihn mit den Sorgen und Nöten meiner Kollegen konfrontiert. Das scheint Eindruck hinterlassen zu haben.“ Ein Sechs-Augen-Gespräch und einige Tassen Kaffee später war sie Marktleiterin, „obwohl ich das eigentlich gar nicht gewollt habe“, erinnert sich Waltraud Mühlen mit einem Schmunzeln.

1997 übernahmen die Brüggemeiers den Lebensmittelmarkt in Wachtendonk. „Die Aufregung war groß. Niemand wusste, wie es hier weitergehen würde“, erinnert sich Waltraud Mühlen an den Tag, an dem sie Burkhard Brüggemeier kennenlernte... und diesen gleich mit zahlreichen Fragen eindeckte. „Ich habe ihn mit den Sorgen und Nöten meiner Kollegen konfrontiert. Das scheint Eindruck hinterlassen zu haben.“ Ein Sechs-Augen-Gespräch und einige Tassen Kaffee später war sie Marktleiterin, „obwohl ich das eigentlich gar nicht gewollt habe“, erinnert sich Waltraud Mühlen mit einem Schmunzeln.

Nach 23 Jahren kann man sagen: Alles richtig gemacht! „Ich mache den Job nach wie vor gerne, habe die Entscheidung nie bereut“, sagt Waltraud Mühlen. 1990 hatte sie in Wachtendonk, damals stand der Markt noch unter der Regie von Famka, ihre Stelle angetreten. Damals sei sie so etwas wie die Frau für alle Fälle gewesen. „Ich habe alles gemacht... außer Marktleitung“, erinnert sie sich an ihre ersten sieben Jahre im Lebensmitteleinzelhandel.

Im Anschluss wurde alles anders. Waltraud Mühlen: „1997 waren wir noch der einzige Brüggemeier-Markt. Dementsprechend war der Chef nahezu jeden Tag vor Ort und hatte viel Zeit für uns. Er hatte seine ganz eigenen Vorstellungen davon, wie das hier laufen soll. Das war nicht immer einfach. Vor allem zu Beginn. Das lag aber auch daran, dass ich noch viel zu lernen hatte.“ So schwierig es manchmal auch gewesen ist, sie und ihre Kollegen seien immer fair behandelt worden. „Das war mir unheimlich wichtig. Nach diesem Vorbild versuche ich selbst zu agieren“, sagt Waltraud Mühlen.

Die hatte zwischenzeitlich einen Spezialauftrag auszuführen: die Ausbildung von Denis Brüggemeier. „Das war alles halb so wild. Beim Chef kamen seine bunten Haare nicht gut an, bei mir seine kurzen und manchmal etwas zu locker sitzenden Hosen. Ansonsten gab es mit ihm keine Probleme“, erzählt Waltraud Mühlen mit einem Augenzwinkern.

Der Markt in Wachtendonk hat sich unter ihrer Leitung kontinuierlich entwickelt. Im Positiven versteht sich. Das läge auch und vor allem an einem ebenso eingespielten wie harmonischen Team. Waltraud Mühlen: „Das passt einfach. Wir haben hier eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Leuten, die einfach gut miteinander auskommen.“ Da dürfte sie einen nicht unerheblichen Teil zu beigetragen haben.